Über mich
Name: Andreas Kilian
Wohnort: Walhausen, Saarland
Geburtstag: 14.07.1995 (16 Jahre)
Größe: 1,80 m
Gewicht: :-)
Schule: Erweiterte Realschule Namborn, 10. Klasse im Abiturvorbereitungskurs
Hobbys: Kartsport, Modelleisenbahn
Lieblingsstrecke: HAGEN
Klasse: 2009 - 2011 World Formula, ab 2012 Iame X30
Rennserien: Westdeutscher ADAC Kart Cup (ggf. auch ADAC Kart Masters)
Meine Erfolge
Meine Erfolge:
Saison 2011:
Gesamtwertungen:
- 3. Platz KCT-DSW-Pokal
- 4. Platz ADAC Dunlop Kart-Youngster-Cup Mittelrhein Pfalz Saar
- 4. Platz Westdeutscher ADAC Kart Cup
Vizemeister der Int.-Nat. Kart Meisterschaft ADAC Mittelrhein (alle Kartfahrer des ADAC Mittelrhein)
Einzelerfolge:
- 5 Siege in Hahn und Schaafheim
- 6 dritte Plätze in Hahn, Liedolsheim, Kerpen und Uchtelfangen
- 4 Pole-Positions in Schaafheim und Hahn
- 1 zweiter Startplatz in Hahn
- 6 dritte Startplätze in Hahn, Liedolsheim, Kerpen und Uchtelfangen
Saison 2010:
Uchtelfangen KYC 5. Platz
Uchtelfangen KYC 5. Platz
Lommerange DSW 5. Platz
Bundesendlauf Templin 2010: 15. Platz
Herbstpokal Hunsrückring Hahn: 2. Platz
ges. DSW: 6. Platz
ges. KYC: 4. Platz
ges. WAKC: 7. Platz
Int.-Nat. Kart-Meisterschaft: 3. Platz
Sieger GP von Birkenfeld
Saison 2009
P7 Kart - Youngster - Cup ADAC - Mittelrhein
P4 VT - Kart - Cup Uchtelfangen
Sieger GP von Birkenfeld
Ein bisschen Geschichte
Über meine Anfänge im Kartsport
Alles hat einmal seinen Anfang. Jaja, lang ist`s her. Naja... :-)
Inzwischen bin auch ich schon seit nunmehr 4 Jahren aktiv im Kartsport (Ende 2007) unterwegs. Schon 3 Jahre im Kart-Slalom-Sport habe ich hinter mir, hinzu kommen schon 2 Saisons im Kart-Rundstreckensport.
Dabei fing alles ganz bescheiden an.
Papa fragte: "Andreas, heit Mittach is in Sankt Wennel e Kartfahre fir jedermann. Wie sitts aus, hasche Luscht???" (Für alle Nicht-Saarländer unter uns: "Andreas, heute Mittag ist in Sankt Wendel Kartfahren für jedermann. Wie sieht`s aus, hast du Lust???" :-) ).
Erst verstand ich nicht was er von mir wollte. Der Begriff "Kartfahren" war mir genauso wenig bekannt wie..., naja, ich konnte mir halt nun nichts darunter vorstellen.
Auf Drängen des Vaters erklärte ich mich recht lustlos dazu bereit, mal mitzukommen und mir das ganze mal anzuschauen; ob ich es dann auch selbst mal probieren wollte, stand auf einem anderen Blatt.
Dort angekommen, erwartete mich eine Strecke, abgesteckt mit Pylonen. Erschreckend eng sahen die Hindernisse aus.
Auf Drängen des Vaters ("Hasche net mo Luscht et zu probiere???"; zu Deutsch: "Hast du nicht mal Lust es auszuprobieren???") gab ich meiner Lustlosigkeit nach und probierte es tatsächlich aus.
Ich saß zum ersten Mal überhaupt in solch einem Gefährt, und fuhr schon so, als ob es ganz normal für mich wäre.
Und ab diesem Zeitpunkt saugte ich langsam Benzin ins Blut.
Bei diesem "ersten Mal", wenn man es so nennen darf, raste ich zum Erstaunen aller auf Platz 2 von 68 Teilnehmern; auf dem Podest stand ich als kleiner 12-jähriger Knirps umringt von Kartfahrern mit wahrscheinlich jahrelanger Erfahrung.
Und es ging noch weiter: Einige Wochen später dann nahm ich erneut an einem Kartfahren für jedermann teil, diesmal in Birkenfeld auf einer kleinen Rundstrecke. Und wieder stand ich auf dem Podest; Platz 3 stand diesmal zu Buche.
Dass ich hier in Birkenfeld einmal langfristig die Zelte aufschlagen würde, hätte zu diesem Zeitpunkt wohl kaum jemand geglaubt.
Noch im gleichen Jahr wurde ich Mitglied im örtlichen Automobilclub, der jeden Samstag auf dem Birkenfelder Talweiherplatz für seine Mitglieder ein Kart-Slalom-Training veranstaltet und auch jährlich eine Veranstaltung zur Mittelrheinischen ADAC Kart-Slalom-Meisterschaft austrägt.
Regelmäßig übte ich zum anstehenden Slalom-Saisonbeginn 2008 auf dem "Talweiher", doch wegen des bald bevorstehenden Winters, der sich zudem auch noch weit ins Jahr 2008 mit hineinschleppte, blieben mir nur ganz wenige Trainingseinheiten übrig, war doch jetzt klar, dass ich die Saison 2008 mitbestreiten würde.
Glücklicherweise war der erste Lauf mein Fast-Heimrennen in Birkenfeld. Doch schon hier konnte ich mein Talent eindrucksvoll im richtigen Wettbewerb beweisen. Ich warf in beiden Wertungsläufen 2 Pylonen und kassierte hierfür 4 Strafsekunden, landete aber trotzdem noch auf Platz 8. Normalerweise heißen 4 Strafsekunden die Belegung eines hinteren Platzes, doch ich war so schnell unterwegs, dass es immer noch für Platz 8 reichte. Hätte ich diese 2 Pylonen jedoch stehen gelassen, wäre ich in meinem allerersten richtigen Slalom-Rennen auf Anhieb auf Platz 2 gelandet, der Abstand hätte gerade einmal magere 0,05 sec. (5 Hundertstel Sekunden) betragen!
Ein Ergebnis, das die Konkurrenz auf Anhieb erstarren ließ, fuhr ich doch sogar in meinem 2. Wertungslauf noch die absolute Tagesbestzeit. So wurde erst mal richtig Eindruck geschindet!!! :-)
Die weiteren Wettbewerbe beendete ich regelmäßig unter den besten 10, auch im Endergebnis landete ich auf Platz 10. Hiermit ergatterte ich gleich in meiner Debütsaison einen der begehrten Startplätze bei den Endläufen des ADAC-Mittelrhein.
Zu Beginn des Jahres 2009 wurde dann der Entschluss gefasst, einen Einstieg in die Kart-Rundstrecke zu wagen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten seitens des Fahrers, aber vielmehr des Schraubers, stand schon bald das erste Rennen im Kart-Youngster-Cup des ADAC-Mittelrhein bevor. Nach gerade einmal 3 kurzen Testfahrten auf meinem neuen World Formula Kart bestritt ich in Uchtelfangen mein erstes Rennen. Nach anfänglichen Motorproblemen in den freien Trainings und Qualifyings, in denen ich immer nach einer halben Runde stehenblieb, war es dann in Rennen 1 soweit: In der Warm-Up-Runde explodierte der Motor dann schließlich ganz und zerlegte sich sprichwörtlich in all seine Einzelteile.
Was nun: Ich war hoch enttäuscht, Rennen 2 stand kurz bevor, ein Ersatzmotor war weder vorhanden noch auf dem Kart montiert und nur noch eine halbe Stunde Zeit.
Alles schien vorbei, doch 10 Minuten vor Rennbeginn fand sich bei einem Konkurrenten noch ein Ersatzmotor. In 10 Minuten wurde tatsächlich von meinem Vater als Mechaniker und einigen Helfern die Meisterleistung vollbracht, eine komplett neue Motorisierung aufzubauen und zum Laufen zu kriegen. Das Feld war schon in Startformation, da hechtete ich mit fremdem Ersatzmotor hinterher und fand noch gerade so den Anschluss zum restlichen Feld.
Von Platz 18 gestartet, schaffte ich es tatsächlich, noch 9 Fahrer in meinem ersten richtigen Kartrennen zu überholen. Für die anderen, die von einem solch unerfahrenen Rookie problemlos auf dem gefährlichen und schwierigen Uchtelfanger Rundkurs überholt wurden, plamabel.
Auf Platz 9 sah ich schlussendlich die Zielflagge. Neben einer Menge Stolz auf mich selbst nahm ich viel Erfahrung und vor allem den Respekt der Konkurrenz mit nach Hause.
Was nun aus meiner Kart-Rundstrecken-Karriere geworden ist, könnt Ihr nun hier lesen, auf meiner Homepage. Vom Ergebnis könnt Ihr euch nun selbst ein Bild nehmen. Und es geht noch weiter. Mal schauen, was die Zukunft bringt :-).
Viele Grüße, Andreas ;-)
Andreas Kilian
Kart - Racing
